FAQ - Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen und Antworten, zum Thema "Ablauf der Anmeldung", zum Pflege- und Beschäftigungsangebot, sowie rund um das Altenheim Deuz selbst:

Frage 1:
Abwesenheit oder Urlaub des Heimbewohners

Ist ein Heimbewohner länger als 4 Tage außer Haus, sollte er mit dem Formular „Abwesenheitsmitteilung“ die Verwaltung, Küche und die Pflege informieren. Dieses Formular liegt im Foyer des Altenheim Deuz (Infoständer) aus.

Frage 2:
Adressenänderung

Ihre Anschrift und Ihre Telefon-Nummer sollten in unseren Unterlagen immer auf dem neusten Stand sein, damit wir Sie jederzeit schnell und problemlos erreichen können.

Sollten sich daher diese Daten ändern, benachrichtigen Sie uns bitte umgehend.

Wenn Sie länger verreisen, lassen Sie uns bitte Ihre Urlaubsanschrift wissen oder teilen Sie uns mit, an wen wir uns während Ihrer Abwesenheit als Ihren Vertreter wenden können.

Frage 3:
Angehörigentreffen

Von Zeit zu Zeit werden wir Sie zu Treffen der Angehörigen und Betreuer unserer Heimbewohner einladen. Hierbei wollen wir uns in der Hauptsache gegenseitig kennenlernen, über unsere gemeinsamen Ziele austauschen, aber auch gemeinsame Neuerungen, Sorgen und Nöte nicht verschweigen.

Frage 4:
Anmeldung

Die Anmeldung und Adressänderung des Personalausweises bei der Stadt Netphen wird durch die Angehörigen oder Betreuer erledigt. Bitte nehmen Sie dazu auch eine Kopie der Vorsorgevollmacht oder Betreuung mit.
Wenn Ihr Angehöriger bereits seinen Wohnsitz in der Stadt Netphen hatte, muss lediglich eine Ummeldung vorgenommen werden. Eine Kopie der Ummeldung bitte an den Sozialdienst geben.

Frage 5:
Anregungen und Kritik (Verbesserungshinweis)

Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems haben wir auch ein Beschwerdemanagement eingeführt. Alle unsere Mitarbeiter sind mit der Handhabung vertraut.
Anregungen, Kritik und auch Beschwerden sollen uns Anlass zur Verbesserung sein. Bitte haben Sie daher keine Scheu, Anregungen und Beschwerden vorzutragen, Sie helfen uns und anderen damit. Sie können entweder das vorgefertigte Formular (Infoständer im Foyer) benutzen und dies in den sog. „Kummerkasten“ geben oder sich mündlich an einen der genannten Ansprechpartner vorbringen.
Der Kummerkasten ist im Foyer neben dem Monitor angebracht.

Frage 6:
Ansprechpartner

Eine Zusammenstellung wichtiger Ansprechpartner im Altenheim Deuz finden Sie unter dem Menüpunkt "Ansprechpartner". Wir werden uns bemühen, Sie über Änderungen auf dem Laufenden zu halten.
Möchten Sie mit einem Seelsorger Kontakt aufnehmen, sind folgende Ansprechpartner für Sie da:

Versammlung:
Hans-Peter Fuchs 0 64 64/72 62
Günter Kretzschmar 0 27 33/81 35 57
Artur Frick (Vertrauensperson) 0 21 91/5 24 82
Evangelische Kirche, Netphen-Deuz
Frau Land, Pfarrerin 0 27 37/57 81
Herr Briesemeister, Pfarrer 0 27 37/9 10 93
Frau Kebschull 0 27 37/13 14
Katholische Kirche, Netphen-Deuz
Herr Nowak, Pastor 0 27 37/31 26
Herr Schneider, Pfarrer 0 27 37/9 10 95

Frage 7:
Ansprechpartner in der Pflege

Unser Haus ist aus organisatorischen Gründen in zwei Wohnbereiche unterteilt.

Verantwortlich in jedem Wohnbereich ist die zuständige Wohnbereichsleitung, bzw. deren Stellvertretung, insbesondere in folgenden Angelegenheiten:

  • Sie ist Ansprechpartner für den Bewohner und für dessen Angehörige.
  • Sie führt die Behandlungspflege, z. B. Medikamentenversorgung, Injektionen, Verbände, etc. durch.
  • Sie gestaltet den Pflegeprozess und überwacht die notwendige Grund- und Behandlungspflege.
  • Sie ist verantwortlich für die Vermittlung von Ärzten, Fachärzten, Therapeuten usw.

Unsere Fachkräfte arbeiten nach dem so genannten „Gruppenpflegekonzept“, d.h. jeder Fachkraft ist eine bestimmte Anzahl von Bewohnern zugeordnet.

Mit Unterstützung unserer Hilfskräfte sind sie für die Grundpflege der Bewohner zuständig.

Frage 8:
Arztwahl

Für unsere Bewohner besteht selbstverständlich völlige Freiheit in der Arztwahl. Allerdings klären Sie hierbei bitte, ob der Arzt Ihrer Wahl bereit ist, auch Hausbesuche im Altenheim vorzunehmen.

Frage 9:
Arztbesuch

Wenn ein Bewohner einen Facharzt aufsuchen muss, bieten wir die Begleitung durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass uns die als Anlage 4 beigefügte Entbindung der Ärztlichen Schweigepflicht vorliegt.

Frage 10:
Ärztliche Schweigepflichtentbindung

Da alle Ärzte verpflichtet sind, die Mitarbeiter des Altenheim Deuz wie „Fremdpersonen“ zu behandeln, entstehen immer wieder Kommunikations- und Informationslücken zwischen Arzt/Krankenhaus und Altenheim. Dies gilt auch für Ehrenamtliche Mitarbeiter im Falle einer Arztbegleitung oder eines Krankenhausbesuchs. Die Information und Kommunikation kann theoretisch nur über vorsorgebevollmächtigte Angehörige und Betreuer fließen.
Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden ist es gut, wenn für jeden Heimbewohner eine Ärztliche Schweigepflichtentbindung (Anlage 4) vorliegt, die im Falle einer Einweisung oder Überweisung mit allen Unterlagen dem Krankenhaus oder niedergelassenen Arzt vorgelegt werden kann.

Frage 11:
Aufnahmegespräch

Am Tage des Heimeinzuges möchten wir gerne ein ausführliches Aufnahmegespräch mit Ihnen führen. Das Gespräch verläuft im Regelfalle in drei Teilen ab:

  • Teil 1 des Gespräches wird mit der Verwaltung – im Regelfalle mit Herrn Steinseifer (=> Ansprechpartner) – geführt. Bitte halten Sie die auf Seite 18 im Einzelnen aufgeführten Unterlagen bereit.
  • Teil 2 des Aufnahmegespräches ist Sache der Pflegedienstleiterin, Frau Steinseifer (=> Ansprechpartner) und der künftigen Pflegebezugsperson. Beide werden einige Fragen zur direkten Pflege und zur Pflege-Organisation haben.
  • Zu Teil 3 erwartet sie schließlich die Leiterin des Sozialdienstes, Frau Reichmann (=> Ansprechpartner). Einzelheiten der hierzu benötigten Unterlagen entnehmen Sie bitte den Angaben auf Seite 19.

Frage 12:
Ausflugsfahrten

In der Regel wird einmal jährlich ein Tagesausflug mit den noch rüstigen Heimbewohnern unternommen. Außerdem finden 2-3-mal im Jahr kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung (AWO-Schule oder ähnliches) statt. Hierüber werden die Heimbewohner, die daran teilnehmen können, gesondert informiert und dazu eingeladen.

Frage 13:
Beschäftigungsgruppe

Montags bis freitags vormittags trifft sich eine Anzahl unserer Bewohner in der Beschäftigungsgruppe „Frohgemut“. Die Beschäftigung findet jeweils von 09:30 bis 11:00 in Raum 307 mit Astrid Gürtler statt.
Näheres zu den Aktivitäten in der Beschäftigungsgruppe entnehmen Sie bitte dem Wochenplan. Die Teilnehmer der Beschäftigungsgruppe können sie unter der entsprechenden Durchwahl erreichen.

Außerdem werden Bewohner einzeln besucht, die ständig im Bett liegen müssen.

Für Bewohner, die an einer Demenz erkrankt sind, bieten wir auf der 1. Etage die Wohngruppe „Vergiss-mein-nicht“ an.
Vorzugsweise ziehen die dort Teilnehmenden auch in der 1. Etage ein oder − wenn die Zimmer alle belegt sein sollten − zu einem späteren Zeitpunkt.
Die Bewohner kommen täglich zum Frühstück in dem Aufenthaltsraum zusammen und verbleiben – abgesehen von einer evtl. gewünschten Mittagsruhe – bis nach dem Abendessen dort.
Den Teilnehmern wird eine Betreuung angeboten, die auf das spezielle Krankheitsbild abgestimmt ist.

Für Bewohner, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an einer Beschäftigung im eigentlichen Sinn teilnehmen können, aber nicht bettlägerig sind, wird die Betreuungsgruppe „Arche“ angeboten, in der die Bewohner vor- und nachmittags betreut werden.

Frage 14:
Besuchszeiten

Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, Ihren Angehörigen in unserem Hause nach Ihrem Belieben zu besuchen. Es wäre jedoch schön, wenn Sie bei Ihrer Besuchsplanung die persönlichen Bedürfnisse unserer Bewohner, festliegende Zeiten im Tagesablauf sowie auch besondere Termine (wie etwa Feste usw.) einbeziehen würden.

Bitte denken Sie weiter daran, dass der Haupteingang um 18:30 Uhr (bei Sommerzeit um 20:00 Uhr) verschlossen wird. Sie können dann nur noch über den Seiteneingang ins Haus gelangen. Hier müssen Sie die Haustürklingel benutzen, weil der Seiteneingang aus gutem Grunde normalerweise verschlossen bleibt. Allerdings kann es manchmal lange dauern, bis auf Ihr Klingelzeichen jemand die Tür öffnet, weil der Spät- bzw. Nachtdienst, der diese Aufgabe mit übernommen hat, möglicherweise gerade eine Pflegeverrichtung nicht unterbrechen kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Frage 15:
Bewohnerkonto

Für die Abrechnung sogenannter Nebenkosten (Friseurleistungen, Leistungen der Fußpflegerin usw.) führen wir für jeden Bewohner ein spezielles Konto. Der Ausgleich erfolgt entweder über das sogenannte „Taschengeld“, das vom Sozialamt bezahlt wird oder aber durch besondere Einzahlungen bzw. Einzüge. Einmal im Monat erhalten unsere Bewohner oder die sie betreuenden Angehörigen einen Kontoauszug.

Frage 16:
Bibelstunden

Zu bestimmten Zeiten finden im Gemeinschaftsraum im Untergeschoss (UG) Bibelstunden statt. Hierzu sind nicht nur unsere Bewohner, sondern auch Besucher und Angehörige herzlich eingeladen. Die Termine sind an der Pinnwand im Eingangsbereich ersichtlich.

Frage 17:
Briefkastenanlage

In der Eingangshalle unseres Hauses befindet sich eine Briefkastenanlage. Sowohl Bewohnern als auch dessen Angehörigen stellen wir gerne ein Brieffach zur Verfügung. Allerdings sollte bei Vergabe eines Brieffaches an Bewohner ein ordnungsgemäßer Umgang mit dem Schlüssel möglich sein.

Montags bis freitags verteilt ein Mitarbeiter der Verwaltung die für unsere Bewohner eingehende Post in diese Fächer.

Amtliche eingehende Post für Bewohner, die kein eigenes Brieffach besitzen, wird an den jeweiligen Postempfänger versandt, persönliche Post wird über den Wohnbereich zugestellt.

In dieser Briefkastenanlage finden Sie auch Fächer für die Verwaltung und weitere Bereiche der Einrichtung. Hier dürfen Sie gerne Post und andere Nachrichten an das Haus einwerfen.

Für ausgehende Post steht ein Briefkasten bereit, er wird montags bis freitags jeweils einmal am Tag geleert.

Frage 18:
Cafeteria

Sollten Sie während Ihres Besuches im Hause Lust auf eine Tasse Kaffee haben oder auch (zum Wochenende) ein Stück Kuchen essen wollen, steht Ihnen unsere Cafeteria zur Verfügung. Sie ist nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie befindet sich angrenzend an den Speisesaal.

Leider können wir uns Servicepersonal für die Cafeteria nicht leisten, bitte bedienen Sie sich daher selbst. (Diskreter Hinweis am Rande: Auch die Abrechnung erfolgt per Selbstbedienung, bitte benutzen Sie die bereitstehende Kasse).

Sollten Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an unser Personal in der Küche.

Frage 19:
Feste

Im Jahresverlauf feiern wir verschiedene Feste. Hierzu laden wir – soweit möglich – die Angehörigen unserer Heimbewohner jeweils besonders ein.

Frage 20:
Friseur

Friseurleistungen können im Haus erbracht werden. Wir rechnen sie dann als Zusatzleistung ab.

Frage 21:
Gästeverpflegung

Während Ihres Besuchs im Altenheim haben Sie die Möglichkeit, im Speisesaal an den Mahlzeiten teilzunehmen. Die Preise entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Aushang im Foyer und im Speisesaal. Abrechnen können Sie mit der Verwaltung.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter der Tel.-Nr. 02737 502 0 an, wenn Sie dieses Angebot nutzen möchten.

Frage 22:
Geburtstagsfeiern

3-4-mal im Jahr feiern wir Geburtstag mit unseren Heimbewohnern. Die Termine hierzu werden im Foyer und in den Wohnbereichen ausgehängt.
Darüber hinaus erhält jeder Bewohner an seinem Geburtstag ein kleines Geschenk vom Hause, das im Regelfall vom Heimleiter und der Sozialdienstleitung persönlich überreicht wird.

Sollten Sie mit Ihren Angehörigen hier im Hause Geburtstag feiern oder ein anderes Fest begehen wollen, können wir Ihnen einen entsprechenden Raum für bis zu etwa 20-25 Personen zur Verfügung stellen. Bei der Ausstattung mit Geschirr, bei der Beschaffung von Kuchen, Kaffee usw. sind wir gerne behilflich. Bitte geben Sie uns mindestens 8 Tage vorher Bescheid, wenn Sie sich entschieden haben, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.
Weitere Einzelheiten – auch zu den entstehenden Kosten – entnehmen Sie bitte dem =>Heimvertrag und zwar dem Abschnitt über Zusatzleistungen.

Zur Vorbereitung einer Geburtstagsfeier stimmen Sie sich bitte mit der Leitung des Sozialdienstes ab.

Falls Sie mit mehr als 25 Personen feiern wollen, sind wir auch gerne behilflich, die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Leitung des Sozialdienstes.

Frage 23:
Gymnastik

Unsere Bewohner sollen möglichst auch körperlich fit bleiben. Deshalb bieten wir wöchentlich einmal eine Gymnastikstunde im Gemeinschaftsraum (UG) an. Die Leitung obliegt einer externen Krankengymnastin. Besondere Kosten entstehen durch die Teilnahme nicht.

Frage 24:
Hand- und Fußpflege

Die übliche Hand- und Fußpflege gehört zu den Regelleistungen des Hauses.
Sofern der Einsatz einer medizinischen Fußpflege angezeigt ist, veranlassen SIE bitte das Nötige. Die entstehenden Kosten werden als Zusatzleistungen über das Bewohnerkonto abgerechnet.

Hierzu muss jeder Bewohner aus Gründen der Hygiene über ein eigenes Nagelpflegeset verfügen, das unverwechselbar mit seinem Namen gekennzeichnet ist.

Frage 25:
Heimvertrag

Die gegenseitigen Beziehungen zwischen Heimbewohner und der Einrichtung werden in einem Heimvertrag geregelt. In Verbindung mit dem Heimeinzug werden wir Ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreiten.

Frage 26:
Krankenhausaufenthalt

Ist ein Heimbewohner im Krankenhaus, wird ab dem 4.Tag der Abwesenheit, 25% von den monatlichen Pflege- und Unterkunftskosten abgezogen.

Frage 27:
Kreativnachmittag

Für interessierte Bewohner findet dienstags nachmittags eine betreute Kreativstunde statt. Hier werden die verschiedensten Möglichkeiten angeboten wie z.B. Stricken, Flechten, Seidenmalerei, Singen, Rätselraten usw.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Wochenplan.

Frage 28:
Kurzzeitpflege

Für unsere Bewohner, die nur für eine bestimmte Zeit zur Pflege ins Altenheim kommen, bitten wir außerdem noch folgendes zu beachten, ggf. mitzubringen:

  • Ein Dokument, es kann auch eine Kopie sein, vorzugsweise von der Heiratsurkunde.
  • Falls Sie von der Rezeptgebühr befreit sind, bringen Sie bitte eine Kopie von der Befreiung mit.
  • Falls vorhanden, eine Kopie von der Vorsorgevollmacht oder Betreuung
  • Falls vorhanden, eine Kopie von der Patientenverfügung.
  • Eine Kopie von dem Pflegekassenbescheid für Kurzzeitpflege.
  • Medikamente, die der Bewohner zu Hause nimmt (oftmals kommt der Hausarzt aus Gründen der Entfernung nicht bis ins Altenheim und der Vertretungsarzt verschreibt in der Regel nur Notfall-Medikamente).
  • Ggf. Verbandstoffe, Inkontinenzmaterial oder ein Rezept hierfür.
  • Hilfsmittel, z.B. Gehstützen, Rollstuhl (bitte stimmen Sie sich mit der Pflegedienstleitung ab).
  • Die Bewohnerwäsche wird auch bei Kurzzeitpflege im Haus gewaschen und gehört zur Regelleistung.  Bitte lassen Sie alle Wäschestücke von uns kennzeichnen, da wir für nicht gezeichnete Wäsche keine Haftung übernehmen können (s. S. 14 und Anlage 3).

Frage 29:
Mahlzeiten

Die Mahlzeiten finden täglich zu folgenden Zeiten statt:

Mahlzeit Uhrzeit Andacht
Frühstück 07:55 Uhr mit Andacht
Mittagessen 11:45 Uhr mit Andacht
Kaffeetrinken 15:00 Uhr  
Abendessen 18:00 Uhr mit Andacht

Frage 30:
Medikamente

Es wäre hilfreich, wenn unser neuer Bewohner zumindest für die erste Woche seines Aufenthalts im Altenheim Deuz mit allen Medikamenten ausgestattet wäre, die er benötigt. Erfahrungsgemäß dauert es immer einige Zeit, bis der betreuende Arzt alle notwendigen Erhebungen und Untersuchungen erledigt hat.

Wenn Ihr Angehöriger allerdings zur Kurzzeitpflege bei uns einzieht, ist es unbedingt erforderlich, dass er die nötigen Medikamente für die gesamte Dauer seines Aufenthalts mitbringt - wie es bei einem Urlaub an anderer Stelle schließlich auch geschehen würde.

Medikamente und andere Artikel aus der Apotheke, die nicht vom Arzt verschrieben worden sind, also vom Heimbewohner selbst bezahlt werden müssen, werden auf der monatlichen Rechnung des Altenheim Deuz als „privat“ gekennzeichnet. Von diesem Betrag sind bereits 10% Rabatt, den die Deuzer Apotheke gibt, abgezogen.

Frage 31:
Möbel

Grundsätzlich statten wir alle Bewohnerzimmer mit einem Pflegebett und dem dazu gehörenden Nachtschrank aus. Die übrigen Möbel können unsere Bewohner nach eigenem Geschmack mitbringen.

Neue Bewohner fühlen sich erfahrungsgemäß umso schneller „zu Hause“ im Altenheim Deuz, je mehr bekannte Möbel (einschließlich der Bilder!) sie in ihrem Zimmer vorfinden. Wir werden beim Einzug die bewohnereigenen Möbel durch einen Aufkleber entsprechend kennzeichnen.

Sofern es gewünscht wird, können wir allerdings auch die erforderlichen Möbel zur Verfügung stellen.

Jeweils im Laufe des ersten Quartals eines Jahres werden Schränke in den Bewohnerzimmern einer Grundreinigung unterzogen. Eine Ankündigung erfolgt rechtzeitig vorher.

Frage 32:
Parkplätze

Die verfügbaren Parkplätze auf unserem Gelände sind auf dem Lageplan dunkelgrau mit gestrichelter Umrandung dargestellt.

Frage 33:
Pflegewohngeld

Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten unsere Bewohner ein sogenanntes „Pflegewohngeld“. Dies ist ein Landeszuschuss zu den Investitionskosten. Der Antrag wird vom Altenheim Deuz gestellt und bewohnerbezogen entschieden. Das Pflegewohngeld wird unmittelbar an das Altenheim ausgezahlt. Beim Erstgespräch zur Heimaufnahme werden wir Ihnen weitere Hinweise geben.

Frage 34:
Pflegemittel (Anschaffung)

Damit kurzfristig Pflegemittel oder Gebrauchsgegenstände für die Bewohner gekauft werden können, ist es sinnvoll, wenn dem Altenheim Deuz eine Handlungsfreiheit  bis 15,- € monatlich von den Angehörigen und Betreuern gewährt wird. Eine Einverständniserklärung hierfür liegt in der Anlage 5 bei, mit der Bitte wenn gewünscht, diese unterschrieben an den Sozialdienst (Inge Reichmann) zurück zu geben. Die gekauften Artikel werden in der Nebenkostenabrechung aufgelistet.

Frage 35:
Rauchen

Das Rauchen in öffentlichen Räumen ist seit dem 01.07.2008 nicht mehr gestattet. Die Heimbewohner haben die Möglichkeit in ihren eigenen Zimmern zu rauchen.

Frage 36:
Rezeptgebührenbefreiung

Besonders Angehörige oder Betreuer von Sozialhilfeempfängern sollten ca. 1-2 Monate vor Jahresende einen Antrag für die Rezeptgebührenbefreiung für das nächste Jahr bei der Krankenkasse stellen.
Nähere Einzelheiten erfragen Sie bitte bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse.

Frage 37:
Rundfunk

Wenn Sie beim Einzug ins Altenheim Deuz Ihre Rundfunkgeräte (Radio, Fernseher) mitbringen, denken Sie bitte daran, diese Geräte bei der GEZ an- bzw. umzumelden. Ggf. kann eine Befreiung von der GEZ- Gebühr beantragt werden (wenn Leistungen vom Sozialamt bezogen werden oder wenn ein Schwerbehindertenausweis mit der Eintragung R/F vorliegt). Diese Aufgabe können wir Ihnen leider nicht abnehmen.

Frage 38:
Qualitätsprüfungen

Nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) ist vorgesehen, dass der Medizinische Dienst im Auftrag der Pflegekassen Qualitätsprüfungen in den Altenheimen durchführt. Im Rahmen dieser Qualitätsprüfung ist unter anderem vorgesehen, Bewohner der Einrichtung zu befragen, Einsicht in deren Dokumentation zu nehmen und auch körperlich zu untersuchen.

Die Befragung kann nur mit dem Einverständnis des Bewohner oder seines Vertreters erfolgen.

Die Pflegedokumentation wird hier im Altenheim Deuz geführt. Fremden darf sie nur zugänglich gemacht werden, wenn der Bewohner oder sein Vertreter ausdrücklich einverstanden sind.

Die körperliche Untersuchung durch den MDK wird dem Vernehmen nach gründlich durchgeführt, das heißt, die Prüfer werden auch die Stellen ansehen wollen, die üblicherweise schamhaft bedeckt bleiben. Auch diese körperliche Untersuchung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung.

Frage 39:
Schlüssel

Sofern ein sicherer Umgang damit noch gewährleistet ist, erhalten unsere Heimbewohner einen Schlüssel von ihrem Zimmer und/oder dem Seiteneingang. Auch Angehörige können diesen Schlüssel bekommen.

Frage 40:
Schutzbetrag

Sozialhilfeempfänger dürfen, wenn die eigenen Ersparnisse für die Bezahlung im Altenheim Deuz aufgebraucht sind, einen bestimmten Schutzbetrag aufbewahren. Dieser beträgt zurzeit für Einzelpersonen 2.600 € und für Ehepaare 3.214,- €. Dabei ist zu beachten, dass das Sozialamt jährlich diesen Betrag überprüft und alles, was darüber hinaus angespart wurde, zurückgezahlt werden muss. Wird o.g. Betrag überschritten, ist eine Info an das Pflegepersonal sinnvoll, damit eventuell Anschaffungen, z.B. Toilettenstuhl, Matratze oder Pflegestuhl, vorgenommen werden können.
Dieser Schutzbetrag ist vorrangig gedacht für die Abdeckung der entstehenden Kosten im Sterbefall des Heimbewohners (z.B. Behörden, Beerdigung, Grabpflege). Sollte in diesem Fall nicht genügend Geld vorhanden sein, hat nur das Sozialamt Weisungsbefugnis und wird sicherlich die kostengünstigste Bestattungsart wählen

Frage 41:
Schwerbehindertenausweis

Heimbewohner ab Pflegestufe I sollten einen Schwerbehindertenausweis besitzen, da unter bestimmten Voraussetzungen z.B. die Taxikosten für ambulante Arztfahrten von der Krankenkasse übernommen werden.
Nähere Informationen hierzu bekommen Sie in der Verwaltung bei Frau Textor (Tel. 0 27 37/ 50 2-0).

Frage 42:
Sonnenstrahlen

Unter diesem Titel hat sich seit einiger Zeit eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter zusammengefunden, die Betreuungsaufgaben an unseren Heimbewohnern übernommen haben. Hierzu zählen z.B.

  • Begleitungen zu Arztbesuchen
  • Besuchsdienst usw.

Ein „Sonnenstrahl“ betreut jeweils einige ihm zugeordnete Bewohner. Bitte erfragen Sie etwa einen Monat nach der Heimaufnahme beim Sozialdienst (=> Ansprechpartner) den Namen des „Sonnenstrahls“, der Ihren Angehörigen betreut. Sollten Sie allerdings keinen „Sonnenstrahl“ wünschen, wird dies selbstverständlich akzeptiert.

Frage 43:
Taschengeld

Alle Sozialhilfeempfänger im Haus erhalten monatlich einen „Barbetrag zur persönlichen Verfügung“, das sogenannte Taschengeld, ausgezahlt. Falls Sie für Ihren Angehörigen das Taschengeld verwalten, beachten Sie bitte, dass das Sozialamt gelegentlich Nachweise über die Verwendung erwartet. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die zu beachtende Vermögensfreigrenze (=> Schutzbetrag).

Frage 44:
Türen

Bitte denken Sie daran, dass die Vielzahl unserer Außentüren nach einem bestimmten Plan abends verschlossen wird. Falls Sie daher vor eine verschlossene Tür kommen, beachten Sie bitte die Hinweise an der jeweiligen Tür. Keinesfalls dürfen Sie die Verriegelungen öffnen um nach draußen zu gelangen, da sonst die Alarmanlage ausgelöst wird.

Frage 45:
Telefon

Soweit ein vernünftiger Umgang damit noch gewährleistet ist, besteht für alle unsere Bewohner die Möglichkeit, einen Anschluss an die zentrale Telefonanlage zu mieten. Die Abrechnung erfolgt als Zusatzleistung nach den Regelungen des Heimvertrags.

Frage 46:
Vermögenslage

Ist das Vermögen des Bewohners auf weniger als 10.000,- € geschrumpft, sollte der Betreuer oder Vorsorgebevollmächtigte das Altenheim Deuz hierüber informieren, denn ab diesem Zeitpunkt hat der Heimbewohner Anspruch auf Pflegewohngeld. Dieses wird vom Altenheim Deuz beim Sozialamt beantragt. (s. Punkt „Pflegewohngeld“)

Frage 47:
Wäschebearbeitung

Grundsätzliches
Bettwäsche, Handtücher und Waschhandschuhe werden grundsätzlich vom Haus gestellt. Diese hauseigene Wäsche wird zum größten Teil an eine externe Wäscherei vergeben.

Die Bewohnerwäsche bearbeiten wir in unserer heimeigenen Wäscherei. Die Ausstattung mit persönlicher Wäsche ist abhängig vom Pflegezustand des Bewohners. Einzelheiten sollten wir vor der Heimaufnahme in einem persönlichen Gespräch (gerne auch telefonisch) klären.

Wäschekennzeichnung
Das Waschen der persönlichen Wäsche unserer Bewohner gehört zu den Regelleistungen. Allerdings setzt dies voraus, dass jedes einzelne Wäschestück mit dem Namen des Bewohners gekennzeichnet ist. Bitte übertragen Sie uns diese Aufgabe. Wir sind so ausgerüstet, dass wir die Etiketten drucken und fachgerecht anbringen können. Hierfür wird ein geringer Kostenbeitrag erhoben.

Zwecks schnellerer Bearbeitung wäre es gut, wenn Sie uns einige Tage vorher schon einen Großteil der Wäsche bringen könnten, damit die Kennzeichnung mit dem Einzug abgeschlossen werden kann.

Bitte beachten Sie, dass auch die Kleidung und die Wäsche, die der Bewohner am Einzugstag trägt, der Kennzeichnungspflicht unterliegt. In diesem Fall genügt es jedoch, die den Vor- und Nachnamen mit Kugelschreiber an geeigneter Stelle (z.B. auf der Waschanleitung) einzutragen." Es ist für uns ganz wichtig, dass zum Einzug jedes einzelne Wäschestück des Bewohners mit seinem Namenetikett versehen ist. Dazu gehört auch die Kleidung und die Wäsche, die er am Einzugstag trägt!

Wäschestücke, die während des Heimaufenthaltes angeschafft werden, sollten zur Kennzeichnung unmittelbar an die Pflegedienstmitarbeiter oder in der Verwaltung abgegeben werden. Diese Kosten hierfür übernehmen wir.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für nicht gekennzeichnete Wäsche keinerlei Haftung übernehmen können.

Sollte trotz der getroffenen Maßnahmen ein gekennzeichnetes Kleidungsstück verloren gehen, füllen Sie bitte unbedingt zeitnahe eine Verlustmeldung aus. Formulare finden Sie auf dem Informationsständer in der Eingangshalle (rechts neben den Briefkästen).

Weitere wichtige Hinweise
zu diesem Thema finden Sie im „Merkblatt Bewohnerwäsche“, das wir als Anlage 4 beigeheftet haben.

Frage 48:
Wochentermine

Im Verlauf einer Woche finden verschiedene Veranstaltungen, Aktivitäten und sonstige Angebote statt. Einzelheiten finden Sie unter "Aktuelles".

Frage 49:
Übernachtung

Sollten Sie einen Besuch im Hause über Nacht ausdehnen wollen, steht Ihnen zu einem günstigen Preis unser Gästezimmer im Haus Thuja zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich in diesem Falle an die Verwaltung.

Frage 50:
Versicherungen

Immer wieder wird die Frage gestellt nach der Haftung unserer Heimbewohner für Schäden, die sie selbst verursachen. Bitte lesen Sie hierzu den § 17 im Heimvertrag. Hier ist in Absatz 3 ausgeführt, dass der Bewohner für alle von ihm vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Sach- und Personenschäden im Heim haftet. Es bleibt dem Bewohner überlassen, eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Frage 51:
Versicherungskarte

Bitte lassen Sie die Anschrift im Versicherungskärtchen der Krankenkasse vor dem Umzug in das Altenheim Deuz ändern auf
Kölner Straße 50
57250 Netphen

Die Änderung können Sie bei der zuständigen Geschäftsstelle der Krankenkasse vornehmen lassen.

Frage 52:
Zusatzbeiträge für die Krankenkassen

Zu diesem Thema können Sie ein Merkblatt mit entsprechenden Erläuterungen bei uns erhalten.

 

 

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Kölner Straße 50
D-57250 Netphen

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